Sehenswürdigkeiten

Neben der herrlichen Landschaft und seinen freundlichen Bewohnern hat Kalterherberg auch einiges an kulturellen Schätzen zu bieten.

Nachfolgend sind einige mit einer Kurzbeschreibung und Bild aufgeführt.

Dies sind der Eifeldom St. Lambertus, das Kreuz im Venn, die Mariengrotte und das Kloster Reichenstein. Alle Sehenswürdigkeiten liegen entweder direkt im Ort oder sind in wenigen Fahrminuten bzw. nach kurzem Fußmarsch zu erreichen.

Eifeldom St. Lambertus

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Die Kirche St. Lambertus liegt zentral im Ortskern von Kalterherberg an der Kreuzung der Malmedyer Straße und Arnoldystraße.
Planung und Durchführung geschahen auf Initiative des damaligen Pfarrers Arnoldy. Im Jahr 1897 wurde mit dem Bau begonnen, die Konsekration fand am 14. Juli 1901 durch Weihbischof Dr. Antonius Fischer statt. Aus der Vorderfront erheben sich zwei mächtige 42 Meter hohe Türme.

Norbertus-Kapelle

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Die Norbertus-Kapelle liegt an der Reichensteiner Str. in der Nähe von Kloster Reichenstein.

Der Bau geschah auf Initiative des damalige Pfarrers Winterscheid. Im Jahr 1925 wurde mit dem Bau begonnen, die Einsegnung erfolgte am 06. Juni 1926 durch Generalvikar Dr. Vogt.
Der Bau wurde wie der "Eifeldom" aus wetterfestem Bruchstein gefertigt.

Kreuz im Venn (Richelsley)

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Errichtet wurde das eiserne Kreuz im Jahr 1890 durch Pfarrer Arnoldy im Gedenken an den Mönch Stephan Horrichem. Dieser wurde "Apostel des Venns" genannt und war von 1639 bis 1686 Prior im Kloster Reichenstein. Das Kreuz ist 6 Meter hoch, wiegt ca. 1,4 Tonnen und ruht auf dem mächtigen Felsen der Richelsley. Zu erreichen ist es gut zu Fuß von der Norbertus-Kapelle, dem Kloster Reichenstein oder vom Ruitzhof.

Mariengrotte/Lourdesgrotte

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Die Grotte mit der Marienstatue findet sich ebenso wie das Kreuz im Venn auf der Richelsley.

Sie wurde 1894 zum 25 jährigen Pfarrer-Jubiläum von Pfarrer Arnoldy durch die Gemeinde gestiftet. Heute ist die Mariengrotte eine beliebte Gebetsstätte.

Stets brennende Kerzen und frische Blumen zeugen von regen Pilgerbesuchen.

Kloster Reichenstein

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Das Kloster liegt an der Reichensteiner Straße (L206) zwischen Kalterherberg und Mützenich in der Nähe der Norbertuskapelle.

In Folge der französischen Revolution wurden 1802 durch Napoleon alle Klöster auf der linken Rheinseite aufgelöst. Auch Kloster Reichenstein ereilte dieses Schicksal, die Mönche wurden vertrieben und das Anwesen versteigert. 

Fortan wurde es durch wechselnde Privatbesitzer genutzt (Landwirtschaft, Brennerei, Gastronomie). Im September 2008 bezog die Priesterbruderschaft St. Pius X. das Gut Reichenstein, um dort ein benediktinisches Kloster einzurichten. Die Klosterkirche wurde am 16. Mai 2009 wieder eingesegnet.